🧘🏻♀️Ob Du aktiv am Flow teilgenommen hast oder die komplette Stunde sitzend verbracht hast, um herunterzufahren und nach einer Horror-Woche wieder bei Dir anzukommen – Du bist willkommen. Und zwar genau so, wie Du bist.
📅 Auf wundervollste Art und Weise zeigte sich so eine weitere Facette des November Monatshemas Integration.
⏸️ Die Integrationsphase ist eine Pause, in der man sich bewusst die Zeit nimmt, Ist und Soll bzw. Ist und Wunsch abzugleichen. Und zu realisieren, wenn etwas nicht mehr passt, um rechtzeitig adjustieren zu können.
🖤 Auch oder gerade wenn das bedeutet, einfach nur zu sitzen.
🔕 Pratyahara oder der Rückzug der Sinne ist das fünfte Glied des achtfachen Pfades.
🔕 Stillsitzen ohne, dass es zwickt und zwackt, begleitet von einer ruhigen Atmung schafft Kapazitäten für einen weiteren Schritt nach innen, indem wir beginnen, die Aussenwelt auszublenden.
🔕 Welcher Sinn wie stark ausgeprägt ist, ist individuell verschieden. In der Meditation leite ich es so an, dass ich darum bitte, die Augen zu schliessen, falls sich das gut und sicher anfühlt. Denn einen Sinn auszuschalten, wenn das Aufruhr verursacht, ist höchst kontraproduktiv.
🧘🏻♀️ Und genau damit beschäftigen wir uns diesen Monat im Metal Yoga. Integration ist nichts anderes als hinzuschauen und nach der Bestandesaufnahme zu entscheiden, was dienlich ist und bleiben darf und loszulassen, was nicht mehr gebraucht wird. Oder anders ausgedrückt: die Linse neu anzupassen.
🖤 Die Black Metal Yin Yoga Stunde vom November stand unter dem Thema „Ripening & Rotting“.
🧘🏻♀️ Wir widmeten uns dazu vier ausgewählten Posen und einer Serie, um zu integrieren, was dienlich ist und loszulassen, was nicht mehr gebraucht wird.
🖤 Begleitet wurden diese von sieben wunderschönen Black Metal Tracks.
🎧 Neugierig, wer es in die Black Metal Yin Yoga Playlist November 2023 geschafft hat? Schau her:
🤘🏻Dispnea – Perpetua Pena 🤘🏻No Point In Living – Kienaide 🤘🏻Heimleiden – Vom Morgentau 🤘🏻Karg – Lorazepam 🤘🏻Efraah Enhsikaah – One Thousand Vultures Waiting To Be Fed 🤘🏻Inner Vöid – Charmed by the Silence of the Night 🤘🏻Lightlorn – Of Longing Spirit and Infinite Solitude
Integrieren, was dienlich ist. Loslassen, was nicht mehr gebraucht wird.
🍂 Klingt einfach, logisch und naheliegend. Und doch fällt es mir oftmals schwer herauszuarbeiten, ob mir etwas wirklich dienlich ist oder ob es vielleicht doch nicht mehr gebraucht wird.
🍂 Zu unverzichtbaren Ratgebern haben sich Journaling, Meditation, Bewegung und guter Schlaf erwiesen. Diese über Jahre bewährten Tools ermöglichen mir, ehrlich zu mir zu sein und frontal hinzuschauen.
🍂 Erst die Tools, dann die Arbeit – mein Ratschlag an Dich. Ja, das dauert, dafür ist es sicher und nachhaltig.
🤘🏻Das Prinzip dürfte allen seit der gleichnamigen Tour von Metallica ein Begriff sein – wir machten Metal Yogi’s Choice daraus.
🎸 Die nachfolgenden Songs haben es in die „Metal Yoga by Request“ Online Playlist geschafft – und uns Neuentdeckungen aber auch das eine oder andere Erlebnis ausserhalb der eigenen Komfortzone beschert.
🎧 Neugierig, wer es in die Playlist geschafft hat? Schau her:
🤘🏻Powerwolf – We Drink Your Blood 🤘🏻Dark Tranquillity – Identical to None 🤘🏻Sabaton – Stormtroopers 🤘🏻EXA – Death Is Coming 🤘🏻Månegarm – Hervors arv 🤘🏻Emerald – Son of Sam 🤘🏻Nightwish – Sacrament Of Wilderness 🤘🏻Varg, Rotting Christ – Immer Treu (feat. Rotting Christ) 🤘🏻Desaster – Proclamation in Shadows 🤘🏻Vansind – Grib Til Våben 🤘🏻Primordial – How It Ends 🤘🏻Paradise Lost – Faith Divides Us – Death Unites Us 🤘🏻Swallow The Sun – New Moon 🤘🏻Myrkur – Ulvinde
😬 Keine Angst, wir sind hier nicht beim Projekt-Management, sondern immer noch beim Metal Yoga. Du kannst beruhigt weiterlesen.
⏭️ Viel zu schnell drücken wir nach dem Abschliessen auf den „Next Track“ Button und machen uns direkt auf zum nächsten Ziel, dem nächsten Wunsch, dem nächsten Projekt – und skippen so die Integrationsphase.
😳 Dann kommen wir plötzlich an einen Punkt, an dem wir realisieren, dass der aktuelle Wunsch, das aktuelle Projekt ja gar nicht mehr passt. Vielfach merken wir das jedoch erst, nachdem wir sie erfüllt resp. abgeschlossen haben bzw. während sie sich erfüllen oder wir schon mitten im Projekt sind und bereits sehr viel investiert haben.
⏸️ Die Integrationsphase ist eine Pause, in der man sich bewusst die Zeit nimmt, Ist und Soll bzw. Ist und Wunsch abzugleichen. Und zu realisieren, wenn etwas nicht mehr passt, um rechtzeitig adjustieren zu können. Klingt nicht wirklich nach skippen, oder?
🧘🏻♀️ Im Vinyasa Yoga werden wir dem Thema nachgehen und es in gebundenen Haltungen sowie in länger gehaltenen Posen erkunden.
Ins machen kommen bedeutet raus aus der Komfortzone, aushalten und danch winkt weiterleben aber in gut.
Solche einfachen Aussagen in universeller Formulierung und allgemeingültig für alle, treffen den Zeitgeist perfekt.
In einer zunehmend komplexen Welt, sind einfache Lösungen attraktiv. Doch gerade im Bereich der mentalen Gesundheit könnnen diese fatale Auswirkungen haben.
🖤 Die Black Metal Yin Yoga Stunde vom Oktober stand unter dem Thema „Herunterfahren für einen guten Schlaf“.
🧘🏻♀️ Wir widmeten uns dazu sechs ausgewählten Posen, um in die geistige und körperliche Entspannung zu kommen, die dem Schlaf vorangeht.
🖤 Begleitet wurden diese von acht wunderschönen Black Metal Tracks.
🎧 Neugierig, wer es in die Black Metal Yin Yoga Playlist Oktober 2023 geschafft hat? Schau her:
🤘🏻Triste Tage – Verfall 🤘🏻Part of the Anima – Pfad in die Unendlichkeit 🤘🏻Immortal – Blashyrkh My Throne 🤘🏻Zorya – Pain II 🤘🏻Taake – Utarmede Gruver 🤘🏻Vargnatt – Ausklang des Herbstes 🤘🏻Nocturnis – Reue 🤘🏻Forgotten. – No Happy Endings
Vom richtigen Moment soll dieser Post also handeln. Spoiler: den gibt es nicht.
Warum schreibe ich trotzdem weiter? Ganz einfach: weil es ihn doch gibt.
Häh, denkst Du Dir jetzt wohl, was denn jetzt? Oder handelt es sich um „Schrödingers Moment“ – es gibt ihn und es gibt ihn doch nicht?
Jein, es ist mehr eine Frage des Raum-Zeit Kontinuums. Bleib dran, denn jetzt verlassen wir das Feld der Physik!
Nehmen wir das Beitragsfoto als Beispiel: als ich es gemacht habe, war mir absolut nicht bewusst, was mir hier für eine Aufnahme gelungen ist. Realisiert habe ich das erst im Nachhinein beim durchscrollen.
So ähnlich ist es auch im Leben: DEN richtigen Moment, um etwas zu tun, zu verändern, zu lassen, zu beginnen, zu beenden – die Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden – gibt es nicht. Und dennoch bewerten wir immer wieder Momente rückblickend als die richtigen.
Im Jetzt wissen wir es also (noch) nicht. Und doch ist es die einzige Möglichkeit ins Tun zu kommen, um Veränderungen/Prozesse anzustossen.
Anfänglich bin ich an diesem Konstrukt verzweifelt, doch ich entdecke immer mehr die spielerische Leichtigkeit, die dem innewohnen kann: sich darauf einlassen, ausprobieren, einfach mal machen und ganz viel geniessen.
Diese Leichtigkeit habe ich mir erarbeitet – und erarbeite sie mir jeden Tag aufs neue. Indem ich in mir drin Stabilität und Sicherheit erschaffe, woraus dann die richtigen Momente entstehen.
P.S. das Foto zeigt Nocturnal Depression am Black Hole Fest Germania.
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